Fachkrankenhaus Bethanien Hochweitzschen
Kontakt
| Fachkrankenhaus Bethanien Hochweitzschen gemeinnützige GmbH |
|
Das Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie Bethanien Hochweitzschen mit einer Kapazität von 160 Plätzen versorgt den Landkreis Mittelsachsen und bietet stationäre, teilstationäre sowie ambulante Behandlungsmöglichkeiten.
|
|
|
Diagnostik:
- Ärztliche und Psychologische Diagnostik
- Labor und Bildgebung in Kooperation mit Partnern
- EKG, EEG
Therapien:
- Ärztliche und Psychologische Psychotherapie
- Einzel- und Gruppengespräche auf tiefenpsychologischer oder verhaltenstherapeutischer Grundlage
- Psychoedukation, Entspannungsverfahren, Medikamentöse Therapie, Biologische Stimulationsverfahren, Soziotherapie, Ergotherapie, Physiotherapie
Maßstab allen Handelns sind Wert und Würde menschlichen Lebens. Der Behandlungsansatz orientiert sich am einzelnen Patienten und bezieht seine soziale Umgebung mit ein. Vertrauen zwischen Patient und Behandelnden ist die Grundvoraussetzung für einen Therapieerfolg.
Chronik
Am 15.12.1874 wurde die Königlich Sächsische Landesanstalt Hochweitzschen als Pflegeanstalt für chronisch psychisch Kranke eröffnet.
Es wurde ein 242 m langes, weithin einmaliges Krankenhausgebäude (Hauptgebäude mit zwei Flügeln) mit gegenüberliegendem Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäude errichtet. Die Gebäude sind durch nach innen offene Laubengänge miteinander verbunden und somit nach außen abgeschlossen.
Von 1892 bis 1930 war das Haus Heil und Pflegeanstalt für Epilepsiepatienten. Mit Kriegsbeginn 1939 wurde die Einrichtung Reservelazarett. Aufgrund des Bombenkrieges gegen Leipzig lagerte man ab 1943 bis Kriegsende Teile der dortigen Universitätskliniken nach Hochweitzschen aus.
Unter sozialistischen Bedingungen wurde die Einrichtung als „Nervenklinik Hochweitzschen“ weitergeführt. Vielfach machte persönliches Engagement materiellen Mangel erträglicher. Die Anstaltskirche wurde entweiht, zweckentfremdet und teilweise abgetragen.
Mit dem politischen Umsturz der Wendejahre zerbrachen autoritäre Leitungsstrukturen. Eine schwierige Übergangszeit brachte nach vorübergehender Euphorie große Unsicherheiten und Existenzsorgen für dieses Haus und die ganze Region.
Das Haus wurde seit 1990 erheblich verkleinert und umstrukturiert. Es entstand ein Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie.
Inzwischen verbesserten sich auch die Unterbringungs- und Arbeitsbedingungen erheblich.
Organisatorisch teilte sich das Haus in das bereits erwähnte Fachkrankenhaus und die Brücke-Wohnstätten in unabhängiger Trägerschaft.
2006 wurde von der Bethanien Krankenhaus Chemnitz gemeinnützige GmbH und dem Diakonischen Werk der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen die Evangelische Diakoniegesellschaft Mitteldeutschland gemeinnützige GmbH gegründet, in deren Trägerschaft sich das Fachkrankenhaus seither befindet.




